VERTRAUEN

VERTRAUEN

Fell: Rothirsch

Rahmen 35 cm Esche

 

 

 

DAS VERTRAUEN FORDERT VERTRAUEN! Anders kann ich es nicht ausdrücken. Es begann alles mit dem Wunsch die Trommel der Macht zu bauen. Doch um dort hin zu gelangen braucht es noch das Vertrauen & Körper Geist & Seele!

 

Das Vertrauen begann ganz ruhig. Ich hatte schon länger einen Rahmen, von dem ich nicht ganz wusste was es werden soll. Es kristallisierte sich langsam heraus. Zuerst dachte ich es wäre der Rahmen für die Macht, aber es fühlte sich nicht zu 100 Prozent stimmig an. Dann kam das Thema KÖRPER in mir hoch, aber auch das wollte dieser Rahmen nicht repräsentieren. Er wollte einfach das VERTRAUEN SEIN. Also brannte ich die folgenden Worte in sein Holz:

 

"Deine Wurzeln mögen Dir die Flügeln verleihen, um zu fliegen"

&

"Vertraue auf das göttliche Licht in Dir!"

 

Als Symbol zeigte sich ein Baum und etwas, dass mir wie ein nach oben und unten offenes Gefäß erschien, das als Kanal dient, um den Himmel mit der Erde zu verbinden. Überhaupt ging es viel um Verbindung in mir die letzten Wochen. Die Verbindung zu meinem eigenen Körper, die Verbindung zu meinem Schoßraum, die Verbindung in der Partnerschaft, die Verbindung zu Mutter Erde. Es war als würde das Vertrauen mich durch tiefe Täler leiten, durch die dunklen Energien begleiten, die mich manchmal rat- und hilflos machen. Ich legte das Fell ins Wasser und dann hatte ich keinen Impuls zu bauen. Das Fell lag sehr lange im Wasser. Und ich bekam die Botschaft auch hier zu Vertrauen, dass alles seinen Sinn und Zweck hat. Heute am 23.03.2018 bekam ich dann plötzlich den Impuls zu spannen. Ich bereitete also den Rahmen vor, und fand nur flüssiges Bienenwachs. Bei dieser Trommel schien alles anders zu laufen als sonst. Immer wieder das Wort VERTRAUEN in mir. Und dann begann der Spannprozess und plötzlich war die Ruhe dahin. Das Fell riss an sämtlichen Stellen. Ich nähte, ich reparierte, aber diese Trommel trieb mich zum Äußersten. Ich kann es gar nicht beschreiben was da alles so ablief, ich heulte, ich wütete - vor allem aber versuchte ich zu kontrollieren und einzugreifen wo es nur ging und machte damit alles schlimmer als besser. Wenn ich in der Ruhe des Vertrauens geblieben wäre, wäre vieles nicht so gelaufen wie es gelaufen ist. Mein NICHTVERTRAUEN hat das Fell durchlöchert, zerstört und so lange malträtiert, bis ich es abspannen musste. Und doch ist tief in mir das Vertrauen, dass es genau dieses Fell braucht. Ich werde es in abgespannten Zustand nähen und die Lochungen stärken. Das Gefühl ist richtig, genau dieses Fell wieder zu verwenden und es zu gegebenen Zeitpunkt neu aufzuspannen. 

 

Davor gilt es all das loszulassen, was mich davon abhält zu VERTRAUEN! Ich war einigermaßen schockiert, als ich feststellte durch den Prozess, dass ich immer noch versuche zu beeinflussen, zu kontrollieren und dadurch meine Führung abhalte durch mich zu wirken. Es gelingt mir in meiner Arbeit wenn ich mit anderen Menschen arbeite. Bei mir selbst und über meinen Körper fällt es mir immer noch schwer. Es macht sich die Angst breit vor Verletzung, vor Krankheit und es herrscht eine Unsicherheit in Bezug auf die Führung meiner selbst durch die göttliche Quelle.

 

Diese Trommel reinigt mich. Sie erlöst die alten Themen des Misstrauens und sie ruft mir ganz laut zu:

 

TRAU DICH! GEH RAUS! NIMM DEIN INNERSTES UND OFFENBARE ES MIT ALL SEINEN VERLETZUNGEN UND ÄNGSTEN!

 

Ich weiß jetzt warum ich so lange gebraucht habe mich zu TRAUEN diese Trommel zu bauen! Denn sie fordert noch mehr Ehrlichkeit, noch mehr Blöße und noch mehr LOSLASSEN von dem was dem VERTRAUEN nicht erlaubt zu entstehen! Der Satz war da: DAS VERTRAUEN FORDERT VERTRAUEN! Ja das tut es. Alles was das VERTRAUEN will ist, dass wir den Sprung ins Ungewisse wagen und uns auf das größte Abenteuer unseres Lebens einzulassen. Tag für Tag, Stunde für Stunde, Augenblick für Augenblick!

 

Ich legte das Fell zurück ins Wasser und hatte beschlossen an diesem Tag nicht mehr weiterzubauen, weil es mir zu stressig erschien. Aber die Trommel wollte anders. Also alles wieder rausgeholt. In einer Ruhe, die ich so wirklich nicht kannte habe ich geschaut was das Fell braucht. Kurz war der Anflug da, es zu entsorgen und ganz von neuem zu beginnen, aber es spürte sich nicht stimmig an. Ich nähte wo es zu nähen ging und da wo die Löcher gänzlich vernichtet waren, schlug ich neue Löcher ein. Alles geschah in einer Ruhe und Gelassenheit. Mein Gedanke war:

 

Was soll jetzt schon noch passieren. Ich habe nichts mehr zu verlieren. Und von dem Moment an lief alles wie am Schnürchen. Ich fädelte die Schnur durch die Löcher, ich hatte keine Angst mehr, dass etwas reißen könnte, denn wenn es riss - Na dann tausend Rosen! Und genau das macht VERTRAUEN! Es ist ein Gefühl, dass man alles bereits hinter sich hat und einem nichts mehr passieren kann. So wie wenn Du eine schwere Krankheit überlebt hast, oder Dich schwer verletzt hast und alles heilt. Die Verletzungen sind an der Trommel noch wahrnehmbar. Aber genau sie sind es, die die Trommel zu diesem starken, charismatischen Wesen gemacht hat. Sie strahlt eine Kraft aus, die unbeschreiblich ist und die gebundenen Schnüre zeigen zusätzlich ihr Wesen. Nichts kann sie verunsichern. Sie geht ihren Weg und auch das war als Botschaft im zweiten Spannprozess enthalten:

 

GEH DEINEN EIGENEN WEG! Egal was die anderen tun, sagen oder für richtig halten. Es ist Deine Trommel! Du schenkst ihr das Leben, Du nährst sie mit Deiner Energie! VERTRAUE IN DEINEN EIGENEN WEG! 

 

Und das tut diese Trommel und sie strahlt es aus und sie wird Dich lehren Deinen Weg zu gehen, egal was andere sagen! Alles geht darum, DICH ZU L(I)EBEN und DIR SELBST UND DEINEM WEG ZU VERTRAUEN!

 

Sie ist vielleicht keine Schönheit unter den Trommeln, aber sie hat Charakter, Stärke und den Mut ihren eigenen Weg zu gehen und sich so zu zeigen wie sie ist! Und dadurch führt sie DICH in die KRAFT DES VERTRAUENS!